Die Tuffstein-Städte: Pitigliano, Sorano, Sovana, Manciano

Nicht weit von der Lagune von Orbetello findet man die so genannten Tuffstein-Städte, eingebettet in dieser wilden und geheimnisvollen Gegend, wo sich bewaldete Tälern mit tiefen Schluchten abwechseln und wo kleine Ortschaften auf hohen Felsen thronen. Die Entstehung der Tuffstein-Städte fällt auf die Zeit des Etruskerreichs zurück; es handelt sich dabei um folgende Orte: Pitigliano, Manciano, Sovana und Sorano.

Pitigliano, antiken Ursprungs (es wurde eine etruskische Nekropole aus dem 3. Jahrhundert vor Christus gefunden) ist ein Spektakel für die Augen: Es scheint als würden die Häuser direkt aus dem Fels, auf dem sie sich befinden, gemeißelt sein. Antike etruskische Gräber, welche in Keller umgewandelt wurden, der Charme der auf mittelalterlichen Grundmauern errichteten Renaissance-Denkmäler, ein atemberaubendes Stadtbild, welches mit seinen verwinkelten Gassen, Torbögen und steilen Wegen eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Unbedingt zu besichtigen sind der Palazzo Orsini, eine Renaissanceresidenz , welche mit Friesen, Loggien und Portalen ausgestattet ist, aber auch die Kathedrale und die Synagoge, welche von einer Gruppe Juden, die sich im fünfzehnten Jahrhundert hier angesiedelt hat (deshalb trug die Stadt in der Vergangenheit auch den Namen “Klein-Jerusalem”) errichtet wurde; sehenswert auch die jüdische Bäckerei aus diesen Zeiten, in welcher auch heute noch das typische ungesäuerte Brot hergestellt wird; das Gebäude wurde im Jahre 1996 renoviert.
Eine weitere wundervolle Ortschaft etruskischen Ursprungs ist Manciano; wenn man sich auf der Festung Rocca Aldobrandesca befindet, hat man einen herrlichen Ausblick über die Gegend; der Blick kann von Monte Amiata bis hin zum Tyrrhenischen Meer schweifen.
Die Stadt, in der man zusätzlich zum Museum für Geschichte und Frühgeschichte des Valle del Fiora (eine lokaler Fluss) auch die Kathedrale von San Leonardo, die Rocca Senese, das Oratorio della Santissima Annunziata und die Piazzetta Saint Lucia, mit ihren Gebäuden mit Renaissance-Fassaden besichtigen kann.

Sovana ist bekannt für ihre etruskischen Nekropole: Eine der wichtigsten, in der Gemeinde von Sovana; sie ist Teil des Archäologischen Parks der Tuffstein-Städte. Die kleine Stadt, deren Entstehung ebenfalls auf das dritte Jahrhundert vor Christus zurückzuführen ist, ist zweifellos eine Augenweide. Die Kathedrale aus dem zehnten Jahrhundert und die Rocca Aldobrandesca grenzen das Ortszentrum ab; hier finden Touristen die quadratische Piazza Pretorio und die Kirche Santa Maria Maggiore, welche ein Ziborium aus dem achten Jahrhundert beherbergt,eines der seltenen Kunstwerke in der Toskana aus vorrömischer Epoche.

Sorano ist die älteste Tuffsteinstadt. Auf einem felsigen Tuffsteinhügel ragen die schönen mittelalterlichen Turmhäuser in den Himmel; der Ort wird dominiert von der Rocca Orsini, welche auf den Ruinen der ehemaligen Burg Aldobrandeschi errichtet wurde; sehenswert auch Sasso Leopoldino, eine Festung aus Tuffstein.

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